In diesem Artikel erzähle ich:
- Warum Arbeit mich so getriggert hat - Stress, Schwere und Anstrengung.
- Wie meine „Arbeitswunde" auf psychologischer Ebene entstanden ist.
- Welche konkreten Methoden ich nutze, um mich zu heilen - psychisch wie körperlich.
Wie es sich angefühlt hat
Lange war Arbeit für mich gleichbedeutend mit Druck. Auch wenn ich theoretisch frei war, was ich tun wollte, fühlte es sich oft an wie Pflicht. Ein Gefühl von „ich muss jetzt funktionieren" - selbst bei Dingen, die ich liebte.
Die psychologische Wurzel
Im Tribe und im Coaching habe ich gelernt: Hinter dem Arbeits-Trigger steckt oft eine alte Geschichte. Bei mir war es ein früher Glaubenssatz: „Liebe gibt es nur für Leistung." Daraus wurde eine Erwachsenen-Strategie: immer arbeiten, immer Wert schaffen - sonst falle ich raus.
Diesen Satz zu erkennen war der erste Schritt. Ihn nicht mehr zu glauben - der zweite, längere.
Was mir hilft
- Körperarbeit: Somatic Experiencing, progressive Muskelrelaxation, Atemarbeit. Der Körper hält den Druck - dort beginnt auch die Lösung.
- Inneres-Kind-Arbeit: Den Anteil in mir, der gelernt hat, dass Liebe Leistung kostet, beruhigen und neu beziehen.
- Tribe-Spiegel: Mitbewohner*innen, die mir rückmelden, wenn ich wieder ins „funktionieren" rutsche.
- Pause als Praxis: Nicht warten, bis der Körper streikt. Sondern Pausen aktiv gestalten - bevor ich sie brauche.
Arbeit darf eine Form von Liebe sein - nicht ihr Preis.
Heute
Ich arbeite immer noch viel - aber anders. Aus Lust statt aus Druck. Mit klaren Pausen. Mit der Erlaubnis, auch mal nichts zu tun und trotzdem wertvoll zu sein.
Wenn du das Thema kennst und nicht alleine durchwandern willst - schreib uns. Wir gehen den Weg mit.